Touren am Ortler

MTB – Tour im oberen Martelltal (1.9.2004)

Am Ankunftstag sind wir am Nachmittag ins obere Martelltal mit dem Auto gefahren und haben dort in einer Höhe von ca. 1500m unsere MTB –Tour gestartet. Zuerst haben wir versucht neben der Straße einen Schotterweg zu benutzen. Dieser endete nach ca. 2Km an einem Bretterzaun. Dort haben wir die Räder erst geschoben, über ein Tor gehoben und sind auf der Straße bis zum Stausee gefahren. Hier über die Staumauer rüber und auf der anderen Seite einen Wanderweg entlang. Nach dem Zufritt Stausee wieder über die Straße bis zum Ende des Tales. Nach einem kurzen Abstecher zum Hotel Paradiso ging es über einen sehr groben Wanderweg zur Zufallshütte (2264m) hinauf. Nach kurzer Pause wieder auf gleichem Weg zurück zum Auto. Gesamt: ca. 30Km, 800-900m HU

Uina Schlucht : (2.9.2004 + 05.08.2006 + 04.09.2006)

 

Von Schluderns aus (2.9.2004):

Wir haben die Tour etwas verändert und in umgekehrter Richtung als Tagestour gemacht. Gestartet sind wir in Schluderns (900m) (ca. 15Km südlich von Burgeis nahe Punkt 11). Von Schluderns führt ein Radweg (geteert) an der Etsch entlang über Burgeis zum Reschensee hinauf. Dann geht es über eine schmale Straße (1-spurig) auf der westlichen Seite ca. 100m über dem Reschensee entlang nach Reschen. Hier sind wir nicht, wie in der Karte eingezeichnet, auf der Ostseite vom See neben der Hauptstraße hergefahren. Vom Ort Reschen führt wieder ein Radweg - erst westlich, ab der Grenze östlich der Straße - bis nach Nauders. Ab hier sind wir über die Straße zur Norbertshöhe (Punkt 24) und runter in die Schweiz nach Martina. Durch Martina und dann über einen Radweg neben der Straße nach San Nicla (Punkt 20). Von dort geht es links am Hang über einen Forstweg hinauf (ca. 100-200m HU). Bergab ist es nach Sur En (Punkt 19) teilweise geteert. Von Sur En aus führt ein Forstweg nach Uina Dadaint (Punkt 18). Dieser hat trotz eines Anstiegs von 1124m auf 1780m einige Abfahrten, durch die zusätzliche Höhenmeter entstehen. Kurz nach Uina Dadaint (ca. 1-2Km) wird der Weg schmaler und steiler (für viele nicht mehr fahrbar). Durch die Uina Schlucht führt ein z.T. sehr ausgesetzter Weg ca. 1Km lang (siehe Fotos). Hier Trage-/Schiebestrecke ca. 1.5 – 2Km), 200-300m HU (Uina Dadaint - Ende Unina Schlucht). Man sollte für dieses Teilstück mit Fotoaufnahmen gut eine Std. planen. Hinter der Schlucht gelangt man bei ca. 2050m auf einen Trail, der hinauf zum Schlinigpass (Punkt 16, 2307m) führt. Von hier geht es leicht bergab zur Sesvennahütte (Punkt 15, 2267m). Nach Rast sind wir über den Forstweg hinab nach Schlinig (Punkt 14). Der Forstweg führt kurz nach der Hütte sehr steil (>20%) mit z.T. tiefem Schotter über 2 Kehren (ca. 300m lang) hinab und wird flacher bis er bei ca. 1800m Höhe an einer Hütte zu einem geteerten Weg wird. Diesen sind wir über Schlinig nach Burgeis und von dort über den Radweg an der Etsch zurück nach Schluderns, wie beim Hinweg. Gesamt: ca. 98km, 2200-2400m HU

 

 

vom Schinigpass zur Uina – Schlucht

(oben und rechts)

unten: Der Stollen in der Felswand

oben: vor einem Tunnel
rechts: Trail zum Pass da Costainas

 

Zur Uina Schlucht rauf über Watles (Trail 8a zur Sesvennahütte: 05.08.2006)

Am 05.08.2006 sind wir in Taufers im Münstertal nahe der Schweizer Grenze gestartet und hatten vor die Uina – Schlucht über den Trail zur Sesvennahütte hin und zurück über den Pass da Costainas. Da wir uns im Skigebiet etwas verfahren haben, mussten wir die Rücktour über den Reschenpass abkürzen. Die Tour mit dem Costainas habe ich später am 04.09.2006 nachgeholt. Dabei bin ich jedoch nicht über das Skigebiet/Trail 8a zur Sesvennahütte um für den unbekannten Teil der Strecke mehr Zeit zu haben. Diesmal werde ich nur auf die Strecke bis zur Sesvennahütte eingehen. Der Rest ist bei der Tour zuvor schon beschrieben.

Auf der Straße von Schleis nach Schlinig folgt nach den Kehren ein Abzweig zum Skigebiet Watles (beschildert, auf ca. 1600m). Wir sind hier die Straße weiter bis zur Talstation vom Sessellift (1750m). Von der Talstation geht es über einen Schotterweg in Serpentinen zur Mittelstation (2150m, Rodelbahn im Winter). Der gute Schotterweg hat eine recht gleichmäßige Steigung ohne besondere Rampen und ist recht einfach befahrbar (geschätzt 9-11%). Ab der Mittelstation geht es über den Weg 8a (Trail) weiter nach oben bis auf ca. 2300m. Von dort aus verläuft der Trail am Hang auf nahezu gleicher Höhe bevor er kurz vor der Hütte steil zum See hinab führt (Trail etwas ausgesetzt, aber nicht verblockt, vor dem See geht es ca. 50m HU etwas steiler runter).

 

Uina Schlucht mit Pass da Costainas: (04.09.2006)

Ort

Km

Km vom letzten Ort

Hu auf den letzten Km

Höhe ca.

Prad

0.0

0.0

0

920

Laatsch

9.9

9.9

90

980

Burgeis

13.9

4.0

1200

Schlinig

21.5

7.6

1680

ende Teerstraße

23.9

2.4

1800

Sesvennahütte

27.3

3.4

1400

2265

Schlinigpass

29.3

2.0

+50 =1450

2300

Sur En

41.4

2.1

+20 =1470

1100

Pradella (Kreuzung nach dem Ort)

48.3

6.9

1200

S-charl

61.5

13.2

1810

Alp Astras

68.8

7.3

2135

Pass da Costainas

71.8

3.0

2251

1920

Prad

107.0

35.2

920

Summen

107.0

Gesamt HU

2700

--

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Angaben der Tabelle können etwas ungenau sein: Abweichung Tacho, Höhenmesser

 

Am 04.09.2006 bin ich die Tour Uina Schlucht mit Pass da Costainas gefahren. Die Tour ist als Tagestour sehr lang. Wenn man nicht in Prad startet sondern z.B. in Laatsch (oder an einem anderen Ort innerhalb der Runde) spart man ca. 20Km und 50Min. aber nur ca. 120-150m HU). Die Tour wird zeitlich lang, da vor der Sesvenna Hütte ein Teilstück mit ca. 150m HU zu schieben ist (sehr steil) und durch Schlucht (ca. 1.5Km) runter wird man einige Zeit für die Fotos benötigen. Dieses Teilstück sollte man auf jeden Fall schieben!

Tourbeschreibung mit Pass da Costainas ab Sur En: Ca. 20m unterhalb vom Brunnen in Sur En geht es links beschildert nach Pradella/Scoul (Radweg guter Schotter teilweise Teer). Im Bereich eines großen E-Werks geht es links hoch nach Pradella (Teer später guter Schotter, beschildert). Kurz vor Scoul geht es 2 Mal kurz hintereinander über den Bach/Fluss. Hier nicht nach Scoul rein fahren. Ein Schild nach S-charl habe ich hier nicht gesehen. Nach der 2. Überquerung beginnt der Anstieg nach S-charl (Teer). Es folgt nach ca. 50-100m HU eine Kreuzung mit Schildern (immer noch kein Hinweis nach S-charl). An dieser Kreuzung geht es über den Radweg 444 (Schild) weiter bzw. Richtung Pferdezucht San Jon (Schilder, San Jon liegt auf dem Weg nach S-charl, alles Teer). Die Straße nach S-Charl führt erst in Serpentinen am Hang hinauf bis auf ca. 1500m, dann geht es eben z.T. bergab in das Tal. Es folgt ein Tunnel (mit dem MTB kann man diesen außen umfahren, ca. 100m lang) und man gelangt etwas später an den Bach. Auf dem Weg von Pradella ins Tal hinein bin ich recht langsam gefahren, da meine Trinkflasche leer war und ich nach einer Quelle suchte. Erst beim Bach gab es Wasser (hier auch kleine Bäche vom linken Hang her). Einige Km vor S-charl wird aus der Straße ein guter Schotterweg. In S-charl gibt es einen Brunnen und hinter dem Ort führt der Schotterweg weiter am Bach hinauf. Bald folgen Hinweisschilder nach Lü/Alp Astras, diesen folgen (der Hauptweg wird nie verlassen). Der Weg geht um die Alp Astras herum und ab hier ist es bis zum Pass ein Trail (sehr einfacher Trail, nicht verblockt, nicht steil). Nach dem Pass (2251m) geht es noch kurz flach, dann über einen Weg mit recht tiefem Schotter kurze Stücke steiler bergab, bevor es nach einem Trail über eine Weise wieder auf einen guter Forstweg geht (Forstweg beginnt bei ca. 2100m Höhe). Ab Lü bin ich aus Zeitgründen alles über Straße gefahren. Es gibt jedoch sicher viele Möglichkeiten die Straße zu umgehen (wobei mir einige bekannt sind bzw. waren). Wasserstellen: in allen Ortschaften gibt es Brunnen + Gasthäuser, das Teilstück von Pradella/Scoul bis S-charl war sehr trocken;

 

Mountainbike – Tour Schartalm - Lichtenberg (3.9.2004)

Folgende Tour haben wir mit Ausgangspunkt Schluderns gemacht:

Strecke gesamt bei uns: 57Km, ca. 1500m HU

GEBIET: Stilfserjoch Nationalpark

SCHWIERIGKEIT: schwer

AUSGANGSPUNKT: Prad 915 m

TOUREN VERLAUF: Vom Parkplatz an der Sportzone überqueren wir auf der kleinen Holzbrücke den Bach und fahren zum Tourismusbüro an der Hauptstraße. Von hier geht es über den Fahrradweg nach Tschengls; bei km 3.7 halten wir uns rechts und erreichen bei km 4.9 Tschengls. Gegenüber der Gemischtwarenhandlung geht es anfangs auf steiler Teerstraße Richtung Tschengelsburg. Die Teerstraße wird flacher und endet bei km 7,6, auf einer Höhe von 1210m. Rechts weiter zur Tschenglsburg, km 8.3, und oberhalb auf dem Forstweg, „Hinterburgerwald" weiter bis km 10.7, wo sich der Weg gabelt (auf 1440 m). Wir folgen jetzt rechts bergab der Beschilderung Prad am Stilfserjoch bis km l3.6, wo die Teerstraße wieder beginnt, und weiter im Downhill bis auf eine Höhe von 1230m bei km 14.6. Links aufwärts vorbei an den Valnairhöfen bis auf 1345m, wo die Teerstraße wieder endet; ab hier auf Forststraße abwärts bis km 16.9 zu einer Gabelung. Auf dem Wanderweg Nr. 2 geht es rechts abwärts (dem Schild zur Stilfser Brücke folgen), trailmässig mit engen Kehren bis km 17.7, wo wieder ein Forstweg beginnt und uns zur Stilfser Brücke (1130 m) führt, km 18.4. Auf der Stilfserjochstraße fahren wir bergauf bis zur Abzweigung nach Stilfs, km 20.5, und weiter Richtung Stilfs bis km 21.8. Hier biegen wir links ab, und fahren bergauf, vorbei an der Sportzone bis km 23.5, wo sich die Straße gabelt (1465m). Auf schmaler Teerstraße rechts bergauf Richtung Faslar Höfe bis km 24.9, wo diese in eine Forststraße mündet, und weiter geht es zur „Schartalm". Bei km 30,1 erreichen wir die Scharte (1829 m) und fahren rechts durch zwei Gatter zur Alm. Von der Alm geht es im rasanten Downhill vorbei am Platzhof nach St. Christina oberhalb von Lichtenberg, km 34.9. Hier immer auf dem Hauptweg bleiben. Es geht immer bergab auf gutem breiten Forstweg. Auf Asphalt weiter nach Lichtenberg und an der Dorfausfahrt bei km 37.6 rechts über eine Holzbrücke auf einer Schotterstraße nach Agums und weiter zum Ausgangspunkt an der Sportzone von Prad km 41.0.

KILOMETER: 41.0km

HOHENMETER: 1400m

HOCHSTER PUNKT: 1829m

EINKEHRMÖGLICHKEIT: in den Dörfern und auf der Schartalm von Juli bis Anfang September

CHARAKTERISTIK: anspruchsvolle Tagestour in abwechslungsreichem Gelände, die sich beliebig verkürzen oder verlängern lässt, mit einer schönen Trailabfahrt und einem langen Downhill.

VARIANTE: bei km 14.6 kann man rechts abwärts auf Teerstraße nach Prad fahren.

 

 

Stilfser Joch, 3-Sprachen Spitze, Furkler Alm, Stilfs von Schluderns aus (4.9.2004)


(Trail + Forstweg rot markiert) www.kompass.de

 

Das Stilfser Joch war am SA den 04.09.2004 nur für Radfahrer frei und so sind wir mit ca. 6000 anderen Radfahrern hinauf zum Pass. Oben Rast an der Tibet Hütte und dann weiter das MTB zur Dreisprachenspitze hinauf geschoben. Ab hier geht es über einen ca. 8.5Km langen Trail zur Furklerhütte. Auf den ersten 3Km bis zum Goldsee hat der Trail eine recht glatten und fein geschotterten Untergrund. Später ist er dann immer mehr verblockt. Ab der Furkler Alm führt ein guter Forstweg hinab zum Sportgelände von Stilfs (ab ca. 1500m Höhe geteert). Dann zurück über die Straße nach Gomagoi und weiter nach Prad. Gesamt: ca. 70km, 2100-2300m HU

 

 

 

 

 

Trail zum Goldsee

 

hinter der Kannte folgt dann der Goldsee (klein fast trocken)

Trail zum Goldsee (ca. Mitte)

 

Touren am Ortler 13. - 15.08.2005

13.8.2005 : Prad Sulden Stierberg

Km: 46 | Hm: 2050 | Zeit: 4.30 | Kondition: ****

http://www.mountainbiker.it/biketouren/gesamt.php?we_objectID=317

Prad kurz vor der Stilfser Brücke links hinauf und hier nicht die Serpentinen der Forststraße hinauf (diesen Fehler machte ich, da hier natürlich kein Schild steht, und so bin ich ca. 150m HU hinauf und dann wieder runter). Auf dem richtigen Weg folgt bald eine Schranke und dann geht es recht steil einen Forstweg/z.T. Wiesenweg hinauf. In einer Kehre kommt man auf die Straße nach Sulden und folgt dieser bergauf Richtung Sulden. Nach einigen Km kann man an einer Kreuzung links über eine Nebenstraße nach Sulden fahren (beide Straßen führen nach Sulden: links Nebenstraße ca. 30m HU mehr; rechts Hauptstaße).

In Sulden zum Hotel Marlett rauf und oberhalb des Hotels den extrem steilen, aber durchaus fahrbaren Forstweg (Nr. 19 und 18) entlang zur Kälberhütte (hier beschildert). Von der Kälberhütte führt ein ebener Weg immer oberhalb der Waldgrenze bis zur Stierberg Alm (2250 m). Von dort führt ein teilweise recht grober Trail bis zur Valnairer Alm (beschildert).

Von der Valnairer Alm geht es einem supertollen Forstweg mit Highspeed abwärts. Achtung: die Abzweigung Richtung Tschengels nicht verpassen. Hier steht wieder kein Schild und so bin ich über viele Kehren direkt runter nach Prad gefahren. Über Tschengels hat die Tour ca. 300m HU + 5-8Km mehr.

Vermutlich war es der erste Abzweig, nachdem der Schotterweg zur Straße wurde. Ich habe zwar dort geschaut und bin auch dort einige Meter rauf gefahren, aber nachdem eine Schranke kam und auch kein Schild stand, bin ich direkt runter nach Prad.

 

14.08.2005 (gesamt ca. 105Km, 3000m HU ca. 25Km Trail)

Prad (900m) - Stilfser Joch Tibet Hütte (2800m)(27Km, 1900m HU) – Umbrailpass (30Km) - Bocchetta Forcola (35Km)- Bocca di Pedenoletto - Militärweg 173 - über das Piano di Pedenolo Richtung Forcola Tal - Weg 171 (45Km) - Lago di Cancano und Lago di S. Giacomo (1850m) im Norden durch die Tunnels - Passo de Fraele - Passo Val Mora - Val Mora - Dös Radond (2250m) - Santa Maria – Müstair – Taufers - Glurns - Lichtenberg - Prad (105Km)

Entfernungen beim 1.Trail: (Angaben der Tabelle können etwas ungenau sein Abweichung Tacho)

Ort

Km

Km ab

letztem Punkt

Höhe (m)

Umbrailpass

0.0

0.0

2503

Bocchetta Forcola

4.2

4.2

2768

Kaserne

4.5

0.3

2747

Abzweig Weg 171 zu Weg 173

5.8

1.3

2621

Bocca di Pedenoletto

7.8

2.0

2800

Unten am Weg 171 (Weg 173 auf 171)

16.0

8.2

2070

 

50Km bis in der Mitte nach 1. See (bis dort ca. 2500m HU);

nach dem 1. See folgen noch einmal ca. 500m HU;

Von Santa Maria nach Prad kann man es über die Hauptstraße in gut 30Min schaffen.

 

Bis zur Kreuzung Richtung Umbrailpass kann man die Strecke nicht verfehlen. Dort ca. 50-100m hinter der Kreuzung links (beschildert) den Trail hinauf zum Bocchetta Forcola. Der Trail ist recht ausgesetzt aber fast komplett fahrbar nur die letzten Meter sind zu steil. Vom Bocchetta Forcola zur alten Kaserne (ca. 200m). Hinter der Kaserne nach ca. 50 Meter links über den Trail zur Bocchetta di Pedenoletto (2800 m) oder ca. 2km tiefer über eine Karrenweg dort hinauf. Der Trail ist sehr grob und verblockt. Man wird auf den ersten Metern feststellen, ob man dies fahren kann. Der Karrenweg ist fahrtechnisch einfacher, aber es kommen ca. 150m HU hinzu. Beide Wege sind von der Kaserne aus gut zu erkennen. Der Karrenweg mündet auch etwas unter dem höchsten Punkt auf den Militärweg 173.

Der Militärweg 173 ist bis zur Alm (2384m) recht breit. Ab der Alm wird er schmaler, ist sehr ausgesetzt mit engen Kehren und teilweise auf kurzen Stücken zerfallen. Es sind gut 30Kehren bis der Trail bei rund 2100m nach einer Brücke auf den breiten und guten Forstweg 171 mündet. Der Militärweg 173 ist nie besonders steil und man kann erahnen, was es für ein Aufwand war diesen Weg zur Zeit des 1. Weltkrieges anzulegen.

Es geht den Forstweg 171 erst noch etwas hinab, dann leicht hinauf und man gelangt bei einem Sitzplatz an die Kreuzung, wo der Weg von Bormio hinauf kommt. Zum 1. Stausee geht es weiter leicht den Weg hinauf. Beim Stausee führt im Süden jeweils die Straße vorbei und im Norden geht ein für den Verkehr gesperrter Schotterweg vorbei. Auf dem Schotterweg im Norden vom 1. See sind 2 Tunnels (unbeleuchtet) der erste kann außen umfahren werden (ca. 300m lag) der 2. ist nur ca. 50m lang. Nach dem 1. See ist auf der Nordseite ein Refugio.

Nach dem 2. See geht es bald rechts (beschildert) Richtung Passo Val Mora + Val Mora auf einen Trail. Dieser führt erst immer auf der östlichen Seite vom Bach entlang mit kurzen Auf- + Abfahren. Nach einigen Km geht es über eine Holzbrücke und dann geht es auf der westlichen Seite weiter ins Val Mora. Hier geht es immer leicht hinauf (nie steil) die Abfahrt nach Santa Maria ist dann auf einem guten Forstweg. Von dort bin ich dann so schnell wie möglich über die Hauptstraße nach Prad, da es schon recht spät war. (Am Stausee hatte ich wegen 2 Schauern über 1Std. Rast gemacht und so viel Zeit verloren. Dafür habe ich alles im trockenen fahren können.) Man kann diese Hauptstraße von Santa Maria nach Prad aber laut Karte an vielen Stellen umfahren.

 

oben: Kaserne bei Bocchetta Forcola

oben + unten: ca. 30 Kehren hinab vom Pedenoletto auf Trail 173

 

Kastelbell - St. Martin am Kofel (gefahren am 04.06.2006)

Von :

http://www.mountainbiker.it/mountainbike/touren/uebersichten/suedtirolsuche_ergebnis.php?we_objectID=82&we_objectTID=378


Steil beginnt die geteerte Strasse vorbei an Kastanienhainen bis zum Hof Köstenplon. Von hier an wird die Strasse flacher und führt vorbei an den Höfegruppen von Trumsberg. Man genießt bereits ab einer Meereshöhe von 1000 m einen traumhaften Panoramablick bis zur Texelgruppe bei Meran und in das gegenüberliegende Martelltal. Dieses Panorama lässt sich aber noch toppen, wenn man auf der Terrasse der Seilbahnbar sitzt, und die Gletscherregion des Martelltals vor sich sieht.

 

Eigene Anmerkung + Erweiterung:

Diese Straße habe ich in Kastelbell mangels Schilder nicht so schnell gefunden. Sie verläuft erst 200-400m flach nach Westen bevor es zur 1. Kehre steil hinauf geht. Bei 1200m Höhe befindet sich eine Kreuzung mit Schild. Es ist bis zur Bergstation geteert. Nach der 1. Kehre kann man sich normalerweise nicht mehr verfahren (immer rauf der Straße nach). Oben kann man in beide Richtungen am Hang entlangfahren. Hinter den Egghöfen folgt noch ein weiterer Hof am Hang. Bei diesem Hof bin ich rechts den Weg Nr. 14 (Schild) hinauf, der nach wenigen Metern zum Trail wird (Trail Start bei ca. 1740m, Ende bei ca. 1530m 2.6-2.8Km lang). Nach dem Trail kommt man auf einen breiten Forstweg der nach Vezzano bei Schlanders ins Tal zurückführt (immer bergab; er trifft auf einen Teerweg; diesen bergab; viele Kehren)

Wer noch nicht genug hat, kann zu den Egghöfen fahren, unterwegs sind einige Buschenschänke die vorzügliche Bauernkost servieren.

Zurück führt die Tour über den gleichen Weg bis zu Abzweigung zu den Ratschillhöfen, weiter nach Annaberg auf einem relativ gut ausgebauten aber teilweise steilem Forstweg.

 

 

Weg 14 vom Hof zum Trail

 

Trail am Anfang

 

Varianten von St. Martin am Kofel

 

Fahrt zum Dolomitenblick (1950m)

 

Beschildert kurz hinter der Bergstation im Ort links erst sehr steil rauf durch ein Gatter nach 100m rechts (später kommt man hier wieder von links an. Es geht erst etwas flacher los. Im weitern Verlauf immer wieder Rampen und einige Gatter bei ca. 1900m wird der Weg zum Trail. Kurz vorm Dolomitenblick kommt ein Weg von links. Hier kann man später runter. Zum Dolomitenblick mit Tafel sind es von hier nur noch wenige Meter flach z.T. etwas runter. Die Runde kann man vermutlich auch anders rum fahren. Mir kam aber bei der so beschriebenen Runde die Abfahrt etwas steiler vor.

 

 

Abfahrt von St. Martin

 

Direkt  von der Bergstation zu der Hütte ca. 70m HU tiefer. Danach etwas Straße bis unter der Gondel durch. Kurz danach rechts einen groben Weg runter; nach weitern ca. 100m HU geht es über die Straße und nach ca. weiteren 50m HU kommt man am obersten Parkplatz der Straße raus. Ab diesem Parkplatz rechts runter einen Weg:  schmal mit einigen Kehren. Nach ca. 100m HU  Abfahrt gelangt man auf einen breiten Forstweg. Hier rechts und nach ca. 100m links in einen nicht beschilderten schmalen Weg (runter). Nach 2 oder 4 Kehren kommt man erneut auf einen Forstweg (keine Schilder); scharf links weiter bergab. Es folgen wieder Kehren (3 oder 5)  später bei ca. 1170m Höhe Schilder nach links Annenberger Böden. Dort links den Trail runter. Der Trail wird flacher und schmaler. Man gelangt zu einer Wiese. Dort bei einem Schild nach rechts Richtung Goldrain. Es geht auf dem Trail über die Wiese kurz bergauf und nun weiter am Hang Richtung Osten wieder bergab. Hier immer rechts halten, später über die Hängebrücke und weiter immer rechts den recht einfachen Trail bergab. Der Trail ist insgesamt recht schmal, aber nur selten etwas verblockt. Beschildert später mit „Goldrain Panoramaweg“.

 

 

 

 Die Hängerbrücke vor Goldrain

 

 

Trail Annenberger Böden - Goldrain

 

Trail Annenberger Böden - Goldrain

 

 

 

weiter Bilder hierzu  Bilder

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