4. Bereich Monte Altissimo di Nago

Monte Altissimo

Nur für die ganz harten Konditionsbolzer gedacht. Vom See geht's 19 Km nur bergauf. Hierbei werden 2000 Höhenmeter am Stück abgespult!
Von Torbole aus geht's wieder den altbekannten Weg zur Strada di Monte Baldo hoch. An den Sendemasten biegt man nicht ab (Versuchung ist groß, wenn man weiß, was da noch auf einen zukommt). Auf den letzten 2 Kilometern der Asphaltstraße hält diese noch ein paar nette kleine Rampen von bis zu 23% parat. Nach insgesamt 15 Km läst man die Asphaltstraße hinter sich und fährt über einen Schotterweg mit bis zu 16%, losem Schotter und Steinbrocken weiter. Es folgt bald eine Schranke und der Schotterweg geht in Serpentinen hinauf (5 Kehren Schotter). Am Ende des Schotterweges auf dem Monte Varagna (ca. 1720m) lohnt sich ein kurzer Abstecher nach links über das Wiesengelände immer am Abgrund entlang zu den alten Schützengräben (zu Fuß).

Man hat einen herrlichen Ausblick auf die Westseite des Monte Velos und das Val di Cresta. Hier ist es auf 2 Arten möglich die nun folgende Tragestrecke zu umgehen bzw. abzukürzen und den Altissimo von der anderen Seite über den Forstweg zu bezwingen. Zum Gipfel sind es von hier aus noch ca. 350m HU nahezu komplett unfahrbar. (siehe unten) (***)

 

Wieder zurück am Weg, fährt man (ich habe hier noch so gut wie keinen hoch fahren gesehen, Moser schreibt aber von fahren) geradeaus über den Wiesenpfad und kommt nach ca. 600 bis 700 Metern zur ersten Tragepassage. Diese ist schnell überwunden und man fährt über ein Wiesengelände der Flanke des Altissimo entgegen. Moser schreibt dann: "Früher oder später ist für jeden der Punkt erreicht, an dem jeder absteigt und sein Rad schiebt" real handelt es sich vermutlich nur um wenige Meter ab denen jeder schiebt. Selbst mit schieben ist die nachfolgende Felswand nicht zu bezwingen. Klettern + tragen ist jetzt gefragt. Dies liegt aber nicht nur an der Kondition des einzelnen sondern daran, dass das letzte Stück zum Altissimo definitiv unfahrbar ist (auch schieben ist meist nicht möglich).


Genau wie letztes Jahr, durfte ich auch dieses Jahr die Kletterpassage im Regen zurücklegen. Gleichwohl im Tal und auch sonst rundum die Sonne schien, musste eine große Wolke unbedingt über den Gipfel und sich daher erleichtern. Wäre ja auch nicht ganz so schlimm, wäre nicht die Tatsache, dass die Steine durch den Regen tierisch glatt und rutschig werden. Mit leicht schweren Beinen von der Auffahrt und dem Stollengaul im Arm ist das dann doch nicht ganz so ohne. Aber was soll's auch dies geht vorbei und das Rifugio auf 2060 Metern ist erreicht. Auch hier - ohne Schleichwerbung - die Pasta ist super!

Wolken hängen sehr oft über dem Altissimo, da sich hier bei Sonne eine starke Thermik entwickelt. Diese Wolken bleiben oft bei bestem Wetter den ganzen Nachmittag dort hängen und lösen sich erst abends auf, wenn die Felsen abkühlen.

 

Bevor man sich nach der Rast in die Abfahrt stürzt sollte man sich die Zeit nehmen und die 3 umliegenden "Gipfel" erkunden, Einerseits um auch wirklich auf die 2000 Höhenmeter zu kommen, andererseits hat man, wenn sich die Wolke verzogen hat auch wieder phantastische Panoramen. Auch interessant - man steht im strahlenden Sonnenschein auf dem Gipfel und es wird rasend schnell grauer und grauer und grauer, bis man keine zwei Meter mehr sehen kann. Es dauert 2-3 Minuten und weg ist die Wolke und man steht wieder im schönsten Sonnenschein. Das ist schon ein irres Feeling.

Die Abfahrt führt auf einem Schotterweg runter bis zur Höhenstraße des Monte Baldo. Man erreicht sie am Rifugio Graziani. Zwischendurch lohnt es sich wirklich hin und wieder anzuhalten und die Aussicht zu genießen. Vom Rifugio geht's dann über einen Wiesenweg Richtung San Valentino. Nach einer Abfahrt über einen superguten Splittweg erreicht man wieder die Asphaltstraße und fährt links Richtung San Valentino. Hierbei muss man durch zwei dicht auf- einander folgende Felstunnel. Zwischen diesen Tunneln hat man wieder sagenhaften Ausblick aufs Tal. Ansonsten super Abfahrt über San Valentino nach San Giaccomo. Man kann richtig Speed machen.


In San Giaccomo verlässt man die Asphaltstraße und fährt über einen flachen Waldweg, der später zum steil bergab führenden Holweg wird, Richtung Festa. Der Holweg ist für ca. 200-300m stark verblockt und abschließend geht es noch mal ca. 5m hinauf. Danach kommt ein Schotterweg, der bald zementiert ist. Nun immer rechts und bergab halten. Das letzte Stück ist wieder asphaltiert. Am Ende dieses Stücks habe ich mich mal sauber verfahren.

(Variante 1)

Der richtige Weg ist an der T-Kreuzung in Festa links leicht bergauf fahren. Die Straße wird bald zum Schotterweg und führt leicht bergauf. Diesem Weg immer folgen am Ende wird er für ein kleines Stück zu einem Trail, der runter zu der Straße zum Altissimo führt. Man kommt bei ca. 1100m Höhe auf die Straße (etwas oberhalb der Wasserstelle). Diese ist man ja zuvor hinaufgefahren.

2. Möglichkeit ab Festa:

Statt links bergauf Richtung Festa, fährt man rechts bergab. Dies führt nach Brentonico. Hier fährt man sofort im Ort links, bevor man auf die Hauptstraße kommt. (Wegweiser Ri. Sportgelände und dann geradeaus) Weg später zum Teil mit zementierten Fahrspuren und in der Mitte Wiese. Weg wird zwischendurch wieder zur schmalen Straße mit Schotterstücken. Es geht über Castione, dort nach links durch die Weinfelder nach Sano und hier wieder links nach Loppio. Von Loppio über den Radweg zum San Giovanni-Paß - Nago - Torbole.

3. Möglichkeit ab Brentonico :

Auf der Straße über Besgano nach Mori abfahren. Von Mori aus über den Radweg nach Torbole zurück.

Nicht schön da viel Verkehr und nur Teer.

(***) (Variante 4) (ab Monte Varagna 1720m)

4. Variante 1 um die Tragestrecke abzukürzen:

Am Ende des fahrbaren Weges nach Monte Varagna am Hang entlang leicht bergab durch die Mulde über einen Pfad und dann ca. 100 Höhenmeter einen Serpentinenweg hinauf schieben. (Höchster Punkt 1831 m) Dann geht es über einen Trail hinab zur Malga Campo. Von der Malga führt ein Forstweg am Hang entlang. (leicht bergauf und bergab) zum Rifugio Graziani.

 

(***) (Variante 5) (ab Monte Varagna 1720m)

5. Variante 2 um die Tragestrecke abzukürzen:

(Dies ist meine liebste Variante ab der Wiese auf 1720m)

Erst wie bei Variante 4. aber danach geht es diesmal auf einem Trail ganz um den Berg herum. Es geht erst einmal wie bei Variante 4. über die Wiese in die Mulde (ca. 1Km Trail leicht). Hier gibt es einen neuen Schotterweg (seit ca. 2003), der leicht bergab führt. Auf dem Schotterweg erst durch Wiesen, dann kurz nach 2 Kurven, S-förmig, rechts auf einen nicht beschilderten und leicht übersehbaren Pfad (nach ca. 1Km Schotterweg). Der Pfad geht fast eben durch eine Wiese und führt dann auf einem Sattel hinauf. Dort steht wieder ein Hinweisschild mit Weg Nr. 624, später Weg 650. Dieser Trail ist nach dem Sattel bald sehr exponiert und ca. 2.5 Km lang mit toller Aussicht. Der Trail endet an der Malga Campo (Seit 2006 bewirtschaftet). Ab hier führt ein Forstweg zum Rifugio Graziani (ca. 2Km). Von der Liegewiese bis zum Rifugio Graziani geht es insgesamt ca. 200m HU rauf, 300m HU runter, Länge gesamt ca. 7-8Km, nach 4-5Km gibt es auf dem Trail eine Wasserstelle.

Ab dem Rifugio Graziani kann man den Trail über die Wiese nehmen man hält sich links und folgt dem Weg 633 (beschildert nach San Giaccomo). Der Weg führt für einige hundert Meter verblockt und recht steil durch den Wald bevor er am Ende einfacher wird und später als Forstweg auf die Straße trifft. An der Straße geht es links leicht bergauf und nach wenigen hundert Metern erreicht man San Giaccomo. (Verschiedene Fortsetzungen oben)

Auf den folgenden Bildern ist der größte Teil vom Trail zu erkennen. Angefangen von der Wiese (Bild1) bis zur Malga Campo (letztes Bild).

 

Trail 624 von der Wiese in die Mulde (Variante 4+5)

Trail 624 von der Wiese in die Mulde (Variante 4+5)

 

Forstweg in der Mulde (ab jetzt nur Variante 5)

Trail 624B zum Sattel (nach dem Fortsweg)

Trail 624B nach dem Sattel

 

Beginn Trail 650 beim Schild

 

Trail 650 zur Malga

Trail 650 zur Malga

Trail 650 zur Malga vor Wasserstelle

Trail 650 zur Malga nach Wasserstelle

Trail 650 bei der Wiese zur Malga hoch

Trail 650 über die Wiese zur Malga hoch

 

(Variante 6) (ab Monte Varagna 1720m)

6. Variante: Trail diesmal aber hinab bis zur Malga Campei (seit 2004 bewirtschaftet) auf 1470m ca. 800m vor der Malga kommt man auf einen Schotterweg, ab der Malga Forstweg und in steilen Stücken betonierte Piste hinab bis Festa (beschildert) dann über weitere schmale Wege Ri. Sportplatz, an diesem vorbei ... am Ende kommt man kurz vor Loppio raus und fährt den Radweg nach Nago (wie bei Variante 2. ab Festa). Diese Variante ist nun leichter über den Wiesentrail (Variante 4+5) bis in die Mulde und ab hier den neuen Forstweg zur Malga.

7. Fortsetzung ab Rif. Graziani um dem M. Baldo:

Diese Fortsetzung entspricht ungefähr Tour Moser 22 ohne Gondel und hat ab hier noch einmal ca. 750m HU rauf, ca. 2200m HU bergab und ca. 70-80Km oder mit dem Sattel bei Prada noch einmal 250m HU mehr (Zeit ca. 4.5Std nach Moser 22). Man sollte sich die Fortsetzung gut überlegen, wenn man schon 2000m HU hinter sich hat. Besonders die letzten 20Km am See entlang können ohne Kraft sehr lang werden.

 

Man fährt vom Rif. Graziani hinab zur Bocca di Navene (ca. 3Km) dann am Rücken des M. Baldo entlang (s. Moser 22 bei Bocca di Navene kommt die Straße vom M. Baldo runter). Diese Straße geht nun meist leicht bergan fast eben. Nach ca. 5-7Km geht es von ca. 1600m bergab auf 950m (immer rechts haltend am Berg entlang nach Süden) Dann geht es ein Stück leicht bergauf bis es rechts auf eine schmale Straße beschildert Ri. Alm Ime geht. Dieser Weg führt in Kehren hinauf bis er bei 1300m Höhe schlechter wird und in Schotter übergeht. Der Weg wird flacher und führt am Hang entlang Ri. Süden um den Berg herum (immer rechts haltend am Berg entlang). Die Pfade welche im Moser beschrieben sind gibt es nicht mehr. Der Weg bleibt ein breiter Forstsweg (Mai 2004). Der Schotter ist z.T. etwas locker + tief (es kann sein, dass der Werg recht neu war). Der Weg hat einige sehr steile Rampen rauf + runter, die für viele nicht alle fahrbar sind (aber alles nur sehr kurz 20-50m). Irgendwann ist man um das M. Baldo Massiv herum und gelangt auf eine flache T-Kreuzung an der es links bergab geht. Bei dieser T-Kreuzung gibt es einen Hubschrauberlandeplatz. Ab hier ist es geteert (2005). Der Weg führt einspurig nicht besonders steil hinab nach Prada (900m) nun kann man rechts hinauf nach Prada und über den Sattel (1152m) die extrem steile Straße hinunter (18-22%, wie in Moser 22 beschrieben) oder man fährt gleich links immer hinab nach Castelletto / Brenzone. Beide Varianten ab hier nur Teer mit oft sehr schöner Sicht auf den ganzen See. Später am See entlang zurück nach Torbole.

 

 

Punkte (Bei Tour Variante 5 + Moser 22 ohne Altissimogipfel)

Km laut Tacho

Höhe

Abzweig zur Malga Ime (rechts rauf)

43.4 Km

1000m

letzte Kehre nach Malga Ime

47.8 Km

1300m

beim Schild

51.8 Km

1295m

T-Kreuzung zur Straße nach Prada

53.9 Km

1257m

T-Kreuzung bei Prada

58.1 Km

912m

Nächste T-Kreuzung (hier rechts)

61.0 Km

738m

Abzweig auf Campo – Tour

69.0 Km

230m (ca.)

Abzweig zur Malga Ime (rechts rauf)

letzte Kehre nach Malga Ime

Der Forstweg nach Prada

Forstweg nach Prada diesem Schild folgen

Kurz vor der T-Kreuzung bei Prada (1257m) beim Hubschrauberlandeplatz

 

Bei dem Schild (oben) folgt bald der Abzweig rechts auf die Campotour

Zur Campo Tour weist das untere Schild

Man kann die Uferstraße bis Navene leicht umgehen: (Campo Tour)

1. Campo Tour: vor Castelletto / Brenzone ca. 100-200m oberhalb vom See geht es rechts auf die Campo - Tour (ca. 150m HU zusätzlich)

Fasor - Campo - Boccino - Castello - Sommavilla (5-6Km, 150m HU)

Bei Fasor rechts Sentiero della Natura in Richtung Campo (Nr. 31). Der kleine, kurvenreiche Weg führt nordwärts zwischen wunderschönen Olivenhainen und einem atemberaubenden Seeblick oberhalb des Dorfes Castelletto vorbei. Man erreicht bequem eine weitere Kreuzung. Nach wenigen hundert Metern geradeaus, nach einer kurzen, wenn auch anstrengenden Rampe, gelangt man zu einer zweiten Kreuzung mit einem kleinen Kapitell. Man biegt rechts ab und steigt auf einem zu Beginn sehr mühsamen Boden an, der einen fast zum absteigen vom MTB bringt, doch gelangt man nach dem kurzen Anstieg wieder auf eine Auf- und Ab- Strecke. Nachdem man eine letzte, in die Beine gehende Strecke hinter sich gebracht hat, gelangt man ins mittelalterliche Campo (230m). Hier sind die Kirche San Pietro, die Reste der Burg und die Archivolten zu bewundern. Bei einem Brunnen mit Spültrog geht man geradeaus weiter und steigt eine steile, gepflasterte Rampe an, die in einen Karrenweg führt, biegt links ab und folgt immer dem Zeichen Nr. 31 nach Boccino und Marniga auf gepflasterter Straße, biegt bei der nächsten Kreuzung rechts ab und lässt die letzten Häuser der Siedlung hinter sich. Hat man eine einzelne Behausung erreicht, fährt man nordwärts geradeaus, zuerst flach, dann, ab dem asphaltierten Teil, steil bergab bis zu einer Kreuzung, die in einer Kehre gelegen ist. Man fährt nordwärts weiter, unter einem zwei Häuser verbindendem Steinbogen durch und erreicht bald eine zwischen Villen gelegene Kreuzung. Man verlässt die Haupt Straße und beginnt einen Feldweg, dessen Boden einiges zu wünschen übrig lässt. Bei der nächsten, nahen Kreuzung biegt man links ab und gerät wieder auf einen angenehmeren Teil, auf dem man bald die ersten Häuser Boccinos erreicht (3km; 125m). Man geht auf Asphalt weiter geradeaus und fährt auf einen größeren Karrenweg ein, geht nordwärts weiter und gewinnt Höhenmeter bis Castello (3,5km; 140m). Nachdem man die Kirche hinter sich gelassen hat folgt man schnell ansteigend den Zeichen nach Zignago auf dem kleinen Feldweg, der bald zur gleichnamigen Ortschaft führt. Nach dem Erreichen der Spitzkehre verlässt man den Asphalt erneut und beginnt im äußeren der Kurve einen Feldweg auf dem man wieder dem Zeichen Nr. 31 folgt. Nach 300m und bei einer Gabelung talwärts bleibend, fährt man nach Sommavilla (5,5km; 135m) hinunter, wo man wieder auf Asphalt stößt.

 

2. Ab Sommavilla über kleine Straßen nach Malcesine (ca. 5-6Km; 50mHU zusätzlich)

3. Malcesine - Navene oberhalb der Uferstraße mit Panoramastraße (ca. 300m HU zusätzlich)

Wenn man alles (über Variante 5) ohne den Gipfel Altissimo als Tagestour macht, sind es zusammen ca. 100Km und 3400m HU. (gefahren am 09.07.2005)

 

Danke an www.kompass.de

Sentiero del Ventrar / Il Signor

(Vom Altissimo direkt nach Malcesine unter der Gondel runter)

Bei dieser Variante möchte ich mit der Beschreibung an der Stelle beginnen, wo es nach Bocca di Navene abzweigt und zur Bergstation der Seilbahn hinauf geht. (gefahren am 31.10.2006)

Ort

(alle Angaben laut Tacho/Höhenmesser, eventuell etwas ungenau)

Km

Km ab

letztem

Punkt

Höhe

[m]

Bei Bocca di Navene Kreuzung zur Seilbahn

0

0

1478

Beim Schild 200m oberhalb vom Parkplatz (bis hier Straße)

1.3

1.3

1634

Ende Weg durch die Felsen (gefährlicher Teil)

2.8

1.5

1588

Beginn Schotter – Zement Weg (Ende Trail)

3.8

1.0

1473

Bei der Stelle wo man das 2. Mal unter der Seilbahn herfährt

8.4

4.6

775

Beginn Straße kurz unterhalb der Mittelstation der Seilbahn

9.7

1.3

552

Abzweig auf Panoramastraße von Malcesine

10.7

1.0

420

Torbole (Hotel)

28.7

18.0

75

Die Straße führt bis zum Parkplatz mäßig steil hinauf und wird danach sehr steil. Ca. 200m hinter dem Parkplatz steht auf einer Wiese eine große Tafel mit Hinweisen und einer Karte zu dem Weg. Hier beginnt der Trail. An allen wirklich gefährlichen Stellen sind Seile gespannt. Da das Seil jedoch an einigen Befestigungsstellen ausgebrochen war, sollte man sich vor der Benutzung, diese genau ansehen und testen. Man sollte für die ca. 1.5Km gut 30-45min einplanen (auch wegen der Fotos). Fahren sollte man nach meiner Ansicht nur an wenigen sicheren Stellen. Es ist zwar vielfach möglich zu fahren, aber ein kleiner Fehler könnte der letzte Fehler gewesen sein. Es ist halt vergleichbar mit Val Uina, wobei der Trail wesentlich schmaler ist. Man hat schon auf dem Trail am Fels immer wieder einen freien Blick auf den Gardasee. Auf dem Trail geht es ständig bergab und bergauf.

Nach den Felsen führt der Trail in Serpentinen durch eine Wiese und ist nicht mehr verblockt (ab hier ungefährlich/nicht direkt am Abgrund). Man gelangt danach auf einen Zementweg, wobei meist nur die Fahrspuren zementiert sind und über weite Teile nur grobe Steine mit Zement befestigt sind. (sehr unebene aber feste Oberfläche). Teilweise ist der Weg sehr steil. Es geht auf ca. 4.6km 700m runter. Man fährt bis zur Mittelstation 2 mal unter der Seilbahn her.

Ab der Mittelstation der Seilbahn gibt es noch einen Trail nach Navene, den ich auch schon gefahren bin. Diesmal hatte ich jedoch zu wenig Zeit, da es nach der Umstellung auf Winterzeit schon zu früh dunkel wird.

Daher bin ich die Teerstraße weiter hinab, in Navene auf den Radweg und durch die Tunnels Richtung Torbole. Zum Glück war wenig Verkehr: Kein LKW, nur 2 Busse und einige PKW’s haben mich überholt.

 

oben: der Trail führt oberhalb der unteren Felswand entlang

recht: Tafel mit Beschreibung

Trail an der Felswand mit Seilen gesichert

Trail an der Felswand mit Seilen gesichert

Ausblick vom Trail

oben: nach Norden (Torbole, Riva)

links: nach Süden (Malcesine) (am Trailende)


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